Freitag, 26. August 2016

Die Milchstrasse Ende August

Fernab von den Großstädten in dunkleren Standorten fällt das schwach leuchtende Band der Milchstraße am Himmel auf. Die Milchstraße zieht sich vom Nordosten vom Sternbild Cassiopeia über das Zenit durch das Sommerdreieck (Schwan, Adler und Leier) bis an den Südrand mit den Sternbildern Skorpion und Schütze.

Im August verläuft die Milchstrasse steil in den Himmel empor, wobei an dunkleren Standorten wie eine Nacht in den Bergen, dass manchmal der Eindruck entsteht - das die Milchstraße ein Band aus schwach schimmernden Wolkenbändern sei. Bei dem Begriff Milchstraße handelt es sich um viele schwach angeordnete Anhäufung von über 100 Milliarden Sonnen. Am südlichen Ende der Milchstraße funkelt ein rötlicher Stern, Antares im Sternbild Skorpion.


Dienstag, 10. Mai 2016

Bruchstück kehrt nach Milliarden Jahre zurück

Mit dem Very Large Telescope haben Astronomen ein Bruchstück aus der Entstehung der Erdgeschichte gefunden, dass Milliarden Jahre Oortschen Wolke eingefroren war, das aus der Zeit der Entstehung der Erde zu stammen scheint. Auf weitere Beobachtungen und Analysen, erhoffen die Wissenschaftler weitere Hinweise über die Entstehung des Sonnensystems.

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Dienstag, 16. Februar 2016

Fünf Planeten am Morgenhimmel

Wenn das Wetter in den nächsten Tagen mitmacht, kann sich das frühe Aufstehen am Morgen sich recht lohnen. Bereits am frühen Abend kann man ab 22:00 Uhr in östlicher Richtung den Planeten Jupiter im Sternbild Löwe ausfindig machen. Somit ist Jupiter um diese Zeit kaum zu übersehen, der recht hell in der dunkleren Nacht leuchtet. Ein Blick durch ein Teleskop zeigt die vier sichtbaren Monde des Planeten Jupiters.

Kurz bevor die Sonne am östlichen Horizont aufgeht, lassen sich alle fünf Planeten am Morgenhimmel beobachten. Wer in dieser Jahreszeit alle diese Planeten anschauen möchte, muss sehr früh aufstehen. In der Zeit nach der Abenddämmerung sind bis gegen 22:00 Uhr keine Planeten am Himmel auszumachen.

Im Monat Januar und in der ersten Februar-Hälfte gesellte sich noch der Planet Merkur zu den anderen Planten hinzu. Die Planeten Mars, Venus und Saturn sind ab der zweiten Nachthälfte ab 03:00 Uhr bis kurz vor Sonnenaufgang zu sehen. Beim Planeten Saturn kann man derzeit die weit geöffneten Ringe durch ein Teleskop beobachten. Eine Stunde vor Sonnenaufgang taucht im Osten noch die helle Venus auf.

Donnerstag, 12. November 2015

Andromedagalaxie M31

Die Andromedagalaxie (Messier 31) wird auch als Andromedanebel bezeichnet. Sie ist die nächste Spiralgalaxie die an dunkleren Orten mit dem bloßem Auge sehen kann. Die Schönheit der Galaxie entfaltet sie dann bei länger belichteten Aufnahmen. Am Sternenhimmel im Herbst bis zum Winter ist Sie im Sternbild Andromeda zu finden. Mit rund 2,5 Millionen Lichtjahren ist die Andromeda-Galaxie von unserem Sonnensystem entfernt und der Durchmesser der sichtbaren Bereiche haben eine Ausdehnung von 140.000 Lichtjahre.

Mit einem Teleskop ist Sie leicht zu finden, im Sternbild Andromeda oberhalb der Sternenkette. Auch nicht weit davon befindet sich eine weitere Galaxie Messier 110. Auch bei vielen Hobbyastronomen die die Galaxie durch ein Teleskop betrachten, erscheint Sie beim Blick durch das Okular als eine Enttäuschung, als das Betrachten der Andromedagalaxie auf Astroaufnahmen - indem dort auf den Aufnahmen die Strukturen zum Vorschein kommen. Aber dies ist nur bei länger belichteten Aufnahmen möglich, dass dann die Spiralarme sichtbar werden.

Wenn man die Andromedagalaxie in den Großstädten beobachtet, sieht man nur einen hellen verwaschenen milchigen Fleck durch das Okular des Teleskops. Aber an Orten wo kein störendes Licht aus der Umgebung die Betrachtung der Galaxie ermöglicht, kommt der Anblick der Andromeda-Galaxie fantastisch hervor.


Aufnahmedaten:

19 x 60 Sekunden auf ISO 800
Gestackt mit DeepSkyStacker und Weiterverarbeitung mit Fitswork.

Samstag, 31. Oktober 2015

Halloween-Asteroid 2015 TB145

Am 31.Oktober 2015 nähert sich der Asteroid "2015 TB145" mit rund 400 Meter im Durchmesser in einer Entfernung von 480000 Km der Erde. Für die Astronomen ist das eine besondere Gelegenheit diesen Asteroiden aus der Nähe zu betrachten. Entdeckt wurde der Asteroid am 10. Oktober 2015 in Hawaii.

Mit der geringen Entfernung zur Erde, wird dieser nicht mit dem bloßem Auge sichtbar sein. Aber dieser wird möglicherweise in einem kleinen Teleskop sichtbar sein.

Montag, 28. September 2015

Aufnahmen der totalen Mondfinsternis vom 28.September 2015

Nach längerer Zeit konnten Astronomen und Hobbyastronomen wieder ein besonderes Himmelsschauspiel am Himmel bestaunen: In der Nacht auf den Montag des 28.September 2015 kam es über Mitteleuropa zu einer totalen Mondfinsternis, indem sich der Mond während der Verfinsterung Blutrot färbte. Begonnen hatte das Ganze bereits um 02:10, aber ab 03:07 begann sich der Mond zu verfinstern. Die Mitte der Finsternis wurde gegen 04:47 erreicht und endete gegen 06:30 mit dem Austritt des Mondes aus dem Halbschatten der Erde.

Die folgenden Aufnahmen wurden von der Sternwarte Ehingen aufgenommen. Aber wegen der kalten Witterung die zur Zeit der Finsternis herrschte, wurde diese nicht komplett aufgenommen.

Zwar wird es in den nächsten Jahren nicht so schnell wieder eine totale Mondfinsternis und mit so einem seltenem Ereignis geben: Die nächste totale Mondfinsternis ist erst wieder am 27.Juli 2018 am Abend sichtbar.








Mittwoch, 23. September 2015

Totale Mondfinsternis am 28.September 2015

Nach der partiellen Sonnenfinsternis in diesem Jahr, ereignet sich wieder ein besonders Himmelsereignis in diesem Monat:
Am 28.September 2015 von 02:10 Uhr bis 06:30 Uhr findet eine totale Mondfinsternis statt !
Der Mond befindet sich von 04:10 bis 05:23 im Kernschatten der Erde, wobei dann beim Mond die nördliche Hälfte stärker verdunkelt wird als die Südhälfte. Die maximale Verfinsterung des Mondes ist gegen 04:46 Uhr erreicht.
Die Dauer der totalen Mondfinsternis dauert rund 1 Stunde und 13 Minuten. Die Mondfinsternis kann mit dem bloßem Auge oder einem Teleskop beobachtet werden. Bereits ab 03:08 Uhr MESZ macht sich der obere Rand des Mondes bemerkbar, wobei dieser von Minute zu Minute immer dunkler erscheint, wenn der Erdtrabant in den Kernschatten der Erde eintritt.
Während der Totalität erreicht der Mond am frühen Morgen eine Höhe von 15 bis 25 ° über dem Westhorizont.