Freitag, 7. Oktober 2016

Fotografie der Andromeda-Galaxie

Obwohl das Wetter in dieser Woche nicht nach dem Blick auf den Sternenhimmel gewährt hatte, gab es doch einen Tag an dem es am späten Abend doch noch klar wurde. Somit nutzte ich die Gelegenheit aus, um mal den Sternenhimmel mit dem Teleskop zu erkunden. Der Wetterbericht für die kommende Nacht hatte Regen angesagt, aber dies traf hier in dieser Gegend doch nicht ein. Als die Dämmerung weit fortgeschritten war, ging es im nächsten Schritt die Teleskopausrüstung aufzubauen und mit Hilfe des Polsuchers die Montierung genau auf den Himmelpols auszurichten.

Da in dieser Nacht das Ziel war, die Andromeda-Galaxie nochmal neu aufzunehmen - war es eine Voraussetzung dafür dass die Montierung genau ausgerichtet ist. Wenn das nicht der Fall ist, werden Sterne ab einer gewissen Zeit dann strichförmig. Nach dem erfolgreichen Aufbau des Instrumentes mit allen dazu gehörigen Komponenten, konnte man dann loslegen:

Die Nacht war recht frisch gewesen, gegen 21:00 Uhr und am westlichen Horizont ging die schmale Mondsichel unter, die somit nicht störte beim Beobachten des Sternenhimmel und dessen auffindbaren Objekten, wie Kugelsternhaufen, Galaxien und weitere. Um die Gegend um das Sternbild Adler konnte man noch im Oktober leicht das Schimmern der Milchstraße erkennen.

Weiter östlich davon konnte man schon das Sternbild Pegasus erkennen, und im Sternbild Andromeda liegt im oberen Bereich unsere nächste Nachbargalaxie mit einer Entfernung von 2,5 Millionen Lichtjahren. Die wurde mit dem Teleskop eingestellt und im weiteren Verlauf der Nacht mit der Canon EOS 600 d aufgenommen. Hier wurden für die Aufnahmereihe 40 Bilder je 45 Sekunden auf ISO 800 belichtet und dann mit dem Programm DeepSkyStacker zu einem Summenbild addiert. Weiterverarbeitet wurde dann die Aufnahme mit Fitswork und mit Adobe Photoshop Elements 10.


Donnerstag, 29. September 2016

neue Webseite der Sternwarte Ehingen

Seit einiger Zeit hat die Sternwarte in Ehingen eine neue Webseite. Nach einem neuen Rechner und Grafik-Auflösung wurde diese mit einem neuen Design neu erstellt.

Die Sternwarte in Ehingen ist ein bewährter Treffpunkt von Amateurastronomen und begeisterten Hobbyastronomen, die die Möglichkeit bietet mit unseren Teleskopen den Sternenhimmel zu erkunden. Wenn der Himmel die Sicht auf den Sternenhimmel gewährt, werden Astroaufnahmen von Himmelsobjekten, wie offenen Sternhaufen, Galaxien, Mond und weitere aufgenommen.

Zudem kann sich der Besucher auf unseren Seiten über die Sichtbarkeit der Raumstation ISS erkundigen, wann man diese sehen kann.Auch kann man sich über den aktuellen Sternenhimmel informieren, der je nach Jahreszeit immer anders in Erscheinung tritt.


Weiterhin sind auf unseren Webseiten Themen wie aktuelle astronomische Themen aktuell, Meteorströme und Sternschnuppen für den jeweiligen Monat. Auch findet der Besucher in der Fotogalerie umfassende Aufnahmen, aus dem Bereich Natur, Blütenpflanzen und vieles mehr.


Donnerstag, 1. September 2016

Sommermilchstraße auf der schwäbischen Alb

Man muss nicht weit fahren um an einen dunkleren Ort die Milchstraße in vollem Genuss zu sehen.
Diese Aufnahme wurde in Mühlen bei Ehingen vor ein paar Tagen im August 2016 aufgenommen.


Freitag, 26. August 2016

Die Milchstrasse Ende August

Fernab von den Großstädten in dunkleren Standorten fällt das schwach leuchtende Band der Milchstraße am Himmel auf. Die Milchstraße zieht sich vom Nordosten vom Sternbild Cassiopeia über das Zenit durch das Sommerdreieck (Schwan, Adler und Leier) bis an den Südrand mit den Sternbildern Skorpion und Schütze.

Im August verläuft die Milchstrasse steil in den Himmel empor, wobei an dunkleren Standorten wie eine Nacht in den Bergen, dass manchmal der Eindruck entsteht - das die Milchstraße ein Band aus schwach schimmernden Wolkenbändern sei. Bei dem Begriff Milchstraße handelt es sich um viele schwach angeordnete Anhäufung von über 100 Milliarden Sonnen. Am südlichen Ende der Milchstraße funkelt ein rötlicher Stern, Antares im Sternbild Skorpion.


Dienstag, 10. Mai 2016

Bruchstück kehrt nach Milliarden Jahre zurück

Mit dem Very Large Telescope haben Astronomen ein Bruchstück aus der Entstehung der Erdgeschichte gefunden, dass Milliarden Jahre Oortschen Wolke eingefroren war, das aus der Zeit der Entstehung der Erde zu stammen scheint. Auf weitere Beobachtungen und Analysen, erhoffen die Wissenschaftler weitere Hinweise über die Entstehung des Sonnensystems.

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Dienstag, 16. Februar 2016

Fünf Planeten am Morgenhimmel

Wenn das Wetter in den nächsten Tagen mitmacht, kann sich das frühe Aufstehen am Morgen sich recht lohnen. Bereits am frühen Abend kann man ab 22:00 Uhr in östlicher Richtung den Planeten Jupiter im Sternbild Löwe ausfindig machen. Somit ist Jupiter um diese Zeit kaum zu übersehen, der recht hell in der dunkleren Nacht leuchtet. Ein Blick durch ein Teleskop zeigt die vier sichtbaren Monde des Planeten Jupiters.

Kurz bevor die Sonne am östlichen Horizont aufgeht, lassen sich alle fünf Planeten am Morgenhimmel beobachten. Wer in dieser Jahreszeit alle diese Planeten anschauen möchte, muss sehr früh aufstehen. In der Zeit nach der Abenddämmerung sind bis gegen 22:00 Uhr keine Planeten am Himmel auszumachen.

Im Monat Januar und in der ersten Februar-Hälfte gesellte sich noch der Planet Merkur zu den anderen Planten hinzu. Die Planeten Mars, Venus und Saturn sind ab der zweiten Nachthälfte ab 03:00 Uhr bis kurz vor Sonnenaufgang zu sehen. Beim Planeten Saturn kann man derzeit die weit geöffneten Ringe durch ein Teleskop beobachten. Eine Stunde vor Sonnenaufgang taucht im Osten noch die helle Venus auf.

Donnerstag, 12. November 2015

Andromedagalaxie M31

Die Andromedagalaxie (Messier 31) wird auch als Andromedanebel bezeichnet. Sie ist die nächste Spiralgalaxie die an dunkleren Orten mit dem bloßem Auge sehen kann. Die Schönheit der Galaxie entfaltet sie dann bei länger belichteten Aufnahmen. Am Sternenhimmel im Herbst bis zum Winter ist Sie im Sternbild Andromeda zu finden. Mit rund 2,5 Millionen Lichtjahren ist die Andromeda-Galaxie von unserem Sonnensystem entfernt und der Durchmesser der sichtbaren Bereiche haben eine Ausdehnung von 140.000 Lichtjahre.

Mit einem Teleskop ist Sie leicht zu finden, im Sternbild Andromeda oberhalb der Sternenkette. Auch nicht weit davon befindet sich eine weitere Galaxie Messier 110. Auch bei vielen Hobbyastronomen die die Galaxie durch ein Teleskop betrachten, erscheint Sie beim Blick durch das Okular als eine Enttäuschung, als das Betrachten der Andromedagalaxie auf Astroaufnahmen - indem dort auf den Aufnahmen die Strukturen zum Vorschein kommen. Aber dies ist nur bei länger belichteten Aufnahmen möglich, dass dann die Spiralarme sichtbar werden.

Wenn man die Andromedagalaxie in den Großstädten beobachtet, sieht man nur einen hellen verwaschenen milchigen Fleck durch das Okular des Teleskops. Aber an Orten wo kein störendes Licht aus der Umgebung die Betrachtung der Galaxie ermöglicht, kommt der Anblick der Andromeda-Galaxie fantastisch hervor.


Aufnahmedaten:

19 x 60 Sekunden auf ISO 800
Gestackt mit DeepSkyStacker und Weiterverarbeitung mit Fitswork.